HIT Hansa Industriefussboden Technik GmbH

Wann denken Sie fugenlos?

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Das CCf® System für fugenlose Industriefußböden

Immer wieder fordern Bauherren einen monolithischen Industriefußboden für alle Beanspruchungsfälle. Das CCf® System ist ein solches System mit dem ein nahezu universell einsetzbarer Industriefußboden hergestellt werden kann. Bei dem CCf® System treten die bei großen, fugenlosen Industriebodenflächen unvermeidbaren Risse nicht an der Oberfläche, sondern an der unsichtbaren Unterseite des Industriebodens auf.

 

Bei der „normalen“ Ausführung eines Industriefußbodens, über eine Folie als Gleitebene, soll die Längenänderung, die beim Schwinden entsteht, bis zu den Tagesfugen transportiert werden. An den Tagesfugen entstehen dann Längenänderungen (Fugenvergrößerungen), die beim Befahren der Fugen zu Schäden führen. Ist eine Längenänderung bis zu den Tagesfugen nicht möglich, weil die Gleitebene nicht oder nur teilweise funktioniert, entstehen Risse auch innerhalb der Tagesfelder.

 

Beide Varianten von typischen Schäden bei Industriefußböden können mit dem CCf® System vermieden werden. Das CCf® System basiert nicht auf dem System von Gleitebenen, sondern auf einem gewollt  hergestellten Zwang. Mit einem an der Oberfläche rauen TSB Tragschichtbeton wird ein gewollter Zwang auf den nachfolgend im Verbund hergestellten NSB Nutzschichtbeton ausgeübt.

 

Der Tragschichtbeton hat eine geringe Druckfestigkeit und einen geringen Zementgehalt, der die Rissneigung auf der Unterseite unterstützt. Durch das Einlegen von nur einer oberen Bewehrungslage entstehen durch die auftretenden Zugspannungen mit einem Hebelarm zur oberen Bewehrungslage Momente, die die entstehenden Zugrisse an der Oberseite des Industriefußbodens zusammendrücken.

 

Das Gesamtsystem wird in einer Schichtstärke von 30 cm mit 18cm NSB Nutzschichtbeton hochbewehrt und 12 cm TSB Tragschichtbeton mit  dem LASER-SCREED Verfahren hergestellt. Die Tragschicht kann als Montageebene für die Hallenherstellung genutzt werden. Mit dem CCf® System kann es keine Schäden mehr an Fugen geben. Die Unterhaltungskosten werden minimiert. Bei höheren Lasten und den sich dadurch ergebenen Biegezugspannungen kann ein höherer Bewehrungsgrad notwendig sein, als die im Standardsystem vorgesehenen ca. 5,1 cm² als obere Bewehrungslage. Dann wird auch eine untere Bewehrungslage eingebaut, die jedoch um ca. 5,1 cm² geringer ist, als die obere Bewehrungslage. Für eine Bemessung eines Industriefußbodens sind somit genaue Lastangabe erforderlich.

 

 

Ausführliche Systembeschreibung: Artikel Zeitschrift IndustrieBAU

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